3 . . . 2 . . . 1 . . . Woosh!

Von Yvonne Bruchmann, Fraunhofer IST

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Die Abschußrampe wird startklar gemacht.

Heute haben wir uns alle gemeinsam auf dem „PTB-Raketen-Test-Gelände“ versammelt, um die ersten Prototypen der Raketen-Marke „Eigenbau“ auf die Probe zu stellen.

Kurz noch die Messstrecke präparieren und schon kann es losgehen.  Die PTB-ler füllen ihren Wassertank als erstes auf und pumpen Luft hinein, um einen Überdruck im Tank aufzubauen.

Jetzt heißt es: 3 . . . 2 . . . 1 . . . Wooosh. Das Wasser schießt aus dem Tank hinaus und treibt so die Rakete an, denn die ausgestoßene Wassermasse sorgt für den erforderlichen Rückstoß.

30 Meter weit ist die Rakete geflogen, ob das noch zu toppen ist? Wir probieren es aus und variieren den Druck und das Wasservolumen. Und tatsächlich fliegt die Rakete bei mehr Volumen immer noch ein Stück weiter. Doch nicht grenzenlos, denn es gibt einen Punkt, an dem das Gewicht des Wassers die Rakete wieder hinunter zieht.

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Auf idealer Fluglinie auf über 30 m Flugweite!

Die TU-ler haben ebenfalls einen Prototypen und als kleines Highlight eine Startrampe konzipiert, welche den Flug der Rakete nochmals verlängern soll. Ausbilder Thilo Lampe erklärt uns dazu, dass es einen optimalen Winkel der Startrampe gibt und demonstriert uns dazu den Effekt. 

Vor lauter Ehrgeiz und Drang nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsteht ein Wettstreit zwischen den drei Institutionen: „Wer schafft es bis Mai 2012 eine optimierte Rakete inklusive Startrampe zu modellieren und damit die längste Flugweite zu erzielen?!“

Es wird kurzerhand ein Regelwerk aufgestellt. Inzwischen laufen die Forschungen innerhalb der Institutionen auf Hochtouren. Wie es wohl ausgehen wird und welche Tricks und Ideen zur Hilfe gezogen werden, sehen Sie im Mai.

– FORTSETZUNG FOLGT! –