Ausbildung

Der Weg bis zum Abschluss

Der Weg zum Physiklaboranten führt über eine 3 ½-jährige Ausbildung. In dieser Zeit erwirbt der angehende Physiklaborant seine Kenntnisse nicht nur im Ausbildungsbetrieb, sondern auch in der Berufsschule, wie z. B. in Braunschweig ein- bis zweimal wöchentlich. Auch im Blockunterricht wird andernorts unterrichtet. Der Ausbildungsbetrieb vermittelt die praktischen Kenntnisse zu den physikalischen Grundlagen und die späteren Aufgabenbereiche wie Werkstoffkunde, Messverfahren und Messtechnik, Anlagentechnik sowie Elektrochemie und Elektrotechnik. Bei sehr guten Leistungen ist auch eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich. Die Vergütung ist abhängig von den jeweiligen Tarifen der Arbeitgeber und steigert sich mit den Ausbildungsjahren. Am Ende des Ausbildungsweges erfolgt schließlich eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK). Danach sind die Weiterbildungsmöglichkeiten vielfältig: Eine Ausbildung zum Techniker ist über den Besuch einer Fachschule möglich, genauso wie ein anschließendes Studium an einer Fachhochschule oder Universität.

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Diese Physiklaborantin kennt keine Berührungsängste im Umgang mit großen Anlagen.
© Fraunhofer IST, Jan Benz

So vielseitig die Arbeitsbereiche von Fraunhofer IST, PTB und TU Braunschweig sind, so unterschiedlich ist auch die Ausbildung. Jede Institution setzt in ihrer Ausbildung inhaltlich eigene Schwerpunkte.